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Pflegekongress

Fortbildungstage für Pflegeberufe im Funktionsdienst

Messe Berlin – Südgelände

Veranstaltet vom Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), Bundesverband e.V.

DBfK

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie

DGCH
 

Grußwort

Franz Wagner MScQualität verteidigen!

Die Gesundheitsversorgung verändert sich rasant. Der Druck auf die Krankenhäuser steigt aus unterschiedlichen Gründen. Das Dogma der Marktorientierung und der ausschließliche Fokus auf Wirtschaftlichkeit im Sinne von Einsparungen zeigt Wirkung – vor allem unerwünschte Nebenwirkungen. Angesichts der sich verkürzenden Verweildauer im Krankenhaus, der veränderten Charakteristik der Patientinnen und Patienten (z.B. höheres Alter und mehr demenzkranke Menschen) und dem zunehmenden Mangel an Pflegefachpersonen wird verzweifelt nach Lösungen gesucht. Das treibt auch Stilblüten, wie z.B. heiteres ‚Berufebasteln‘.

Dass das nicht wirkt haben wir schon in der Vergangenheit gesehen. Wir müssen natürlich über Rollenprofile nachdenken, aber auch über die Aufgabenverteilung zwischen allen Gesundheitsberufen. Die politisch Verantwortlichen müssen über die Finanzierung und Finanzierbarkeit von Gesundheitsversorgung entscheiden und dabei ihre Hausaufgaben machen (z.B. die Länder bei den Investitionskosten). Die Träger von Krankenhäusern müssen dafür sorgen, dass das Krankenhaus wieder ein attraktiver Arbeitsplatz wird, an dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Wertschätzung erfahren und ihren Kompetenzen entsprechend möglichst bis zum Ruhestand arbeiten wollen.

Pflegefachpersonen brauchen zukünftig eine akademische Ausbildung, um den Anforderungen gerecht zu werden. Die damit verbundenen Veränderungsprozesse werden auch Auswirkungen auf die Spezialisierungen im Bereich der Funktionsdienste haben. Zu klären bleibt, welche Qualifikationsprofile notwendig sind. Das bedarf eines intra- und eines interdisziplinären Diskurses.

Dies sind schwierige, aber auch spannende Zeiten für die Gesundheitsberufe allgemein und die Profession Pflege im Besonderen. Alle Akteure dürfen nicht aus dem Auge verlieren, dass alles, was wir tun und fordern, sich am dadurch zu erreichenden Wohle der Patientinnen und Patienten messen und rechtfertigen lassen muss.

Franz Wagner MSc
Bundesgeschäftsführer DBfK
 

Donnerstag, 27.03.2014, Saal Helsinki 1
   
09.00 – 10.15 Uhr Neues aus den Funktionsdiensten: Gemeinsam sind wir stark!
  Vorsitz: Ina Wiedner-Heil, Coesfeld
09.00 – 09.15 Uhr Begrüßung
Franz Wagner, Bundesgeschäftsführer DBfK
Prof. Dr. med. Joachim Jähne,
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
09.15 – 09.45 Uhr Die Pflegekammer kommt – Was bedeutet das konkret?
Johanna Knüppel, Berlin
09.45 – 10.15 Uhr Das neue Patientenrechtegesetz – Was bringt es wirklich?
Gerhild Klinkow, Hamburg
   
10.15 – 11.00 Uhr Pause – Besuch der Industrieausstellung
   
11.00 – 12.30 Uhr Zusammenarbeit im OP: Gemeinsam schaffen wir das!
  Vorsitz:
Petra Ebbeke-Funke, Braunschweig
11.00 – 11.30 Uhr Integration neuer Berufsgruppen im OP
Carmen Fromme, Tübingen
11.30 – 12.00 Uhr Was kann der unerfahrene Arzt von der Pflege lernen?
Timm Franzke, Hannover
12.00 – 12.30 Uhr Integration ausländischer Pflegefachpersonen
Evangelos Tsekos, Düsseldorf
   
12.30 – 14.30 Uhr Mittagspause – Besuch der Industrieausstellung
   
14.30 – 16.00 Uhr Entscheidungen am Lebensanfang
Chirurgische Intervention bei Frühgeborenen
  Vorsitz: Carmen Fromme, Tübingen
14.30 –15.00 Uhr Aus Sicht der Anästhesie
Norbert Deschner, Tübingen
15.00 – 15.30 Uhr Aus Sicht der Kinderchirurgie
Jörg Fuchs, Tübingen
15.30 – 16.00 Uhr Aus Sicht der Neurochirurgie
Martin U. Schuhmann, Tübingen
   
16.00 – 16.30 Uhr Pause – Besuch der Industrieausstellung
   
16.30 – 18.00 Uhr Theorie statt Praxis
  Vorsitz: Ingo Schröder, Hannover
16.30 – 17.00 Uhr Volle Leistungsfähigkeit durch soziale Balance Change Management im Krankenhaus
Jürgen Schmidt, München
17.00 – 17.30 Uhr „Die ganze Nacht gearbeitet und trotzdem Minusstunden!
Neue Arbeitszeiten dank AZG!“

Sonja Hebben, Düsseldorf
17.30 – 18.00 Uhr „Ressourcen in der OP-Abteilung durch Prozessoptimierung mobilisieren!“
Hubert Otten, Krefeld
   
Donnerstag, 27.03.2014, Meeting Bridge Lindau
   
16.30 – 18.00 Uhr Praxis statt Theorie
  Vorsitz: Dietrich Balsing, Günzburg
   
Es werden insgesamt 4 unterschiedliche Workshops mit 2-3 Wiederholungen in 4 Räumen angeboten. Die Teilnehmer müssen sich bereits im Vorfeld für diese Workshops anmelden.
Parallel zu diesen Workshops wird für die Kollegen, die schon länger im OP beschäftigt sind, ein Vortragsblock (Theorie statt Praxis) angeboten.
   
Übersicht Pflege-Workshops* (kostenfrei)
   
Was ich schon immer über Motorensysteme hätte wissen sollen
16.30 – 17.15 Uhr PW 1a Raum Lindau 4
17.15 – 18.00 Uhr PW 1b Raum Lindau 4
Mit freundlicher Unterstützung der Aesculap AG, einer Sparte der Firma B. Braun Melsungen AG.
   
Knoten und Nähen – ich kann es auch
16.30 – 17.15 Uhr PW 2a Raum Lindau 1
17.15 – 18.00 Uhr PW 2b Raum Lindau 1
Mit freundlicher Unterstützung der Aesculap AG, einer Sparte der Firma B. Braun Melsungen AG.
   
Den Patienten lagern – aber richtig
16.30 – 17.15 Uhr PW 3a Raum Lindau 3
17.15 – 18.00 Uhr PW 3b Raum Lindau 3
Mit freundlicher Unterstützung der Firma MAQUET Vertrieb und Service Deutschland GmbH.
   
Praxis der Hernienchirurgie am Pelvitrainer
16.30 – 17.00 Uhr PW 4a Raum Lindau 2
17.00 – 17.30 Uhr PW 4b Raum Lindau 2
17.30 – 18.00 Uhr PW 4c Raum Lindau 2
Mit freundlicher Unterstützung der Firma Covidien Deutschland GmbH.
   
* Bitte berücksichtigen Sie, dass aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahlen eine frühzeitige
   Anmeldung erforderlich ist.
   
Freitag, 28.03.2014, Saal Paris 2
   
09.00 – 10.30 Uhr Therapieentscheidungen am Lebensende – Ethische Aspekte
  Vorsitz: Ina Wiedner-Heil, Coesfeld
09.00 – 09.10 Uhr Situationen – Eine Einführung
Werner Krause, Hannover
09.10 – 09.40 Uhr Klinische Ethikberatung – Unterstützung im Konfliktfall
Marianne Rabe, Berlin
09.40 – 10.10 Uhr Wie wird entschieden? – Indikation und Patientenwille
Gerald Neitzke, Hannover
10.10 – 10.30 Uhr Die andere Perspektive – Interdisziplinarität und Interprofessionalität in der Ethikarbeit
Marianne Rabe, Berlin
   
10.30 – 11.00 Uhr Pause – Besuch der Industrieausstellung
   
11.00 – 12.30 Uhr Erfolgreich kommunizieren – Gewusst wie!
  Vorsitz: Carmen Fromme, Tübingen
11.00 – 11.45 Uhr Generationskonflikte im OP – Aber warum?
Heinz Guggenberger, Tübingen
11.45 – 12.30 Uhr Sprechen Sie noch, oder werden Sie schon verstanden?
Ina Welk, Kiel
   

 

Fortbildungstage für Pflegeberufe im Funktionsdienst

DBfK_Programm.pdf

Stand: 18.02.2014



Anmeldeformular Fortbildungstage für Pflegeberufe im Funktionsdienst

Anmeldeformular_Pflegekongress.pdf

Stand: 20.12.2013